Ausbildung

 

Das Training baut nur auf Spass auf, die Hunde bekommen für das Auffinden Belohnungen und werden dadurch motiviert!

 

Ausbildung:

Theorie – Erste Hilfe am Menschen und Hund über Funken, Geländekunde, Orientierung im Gelände, Transport von Hunden u.s.w.

Training bei uns meistens 3x die Woche 2-3h. (sehr zeitintensiv und viel, viel Herzblut!)

 

 

Unsere Rettungshundearbeit:

Flächensuche- Suche vermisster Personen im Gelände durch die Witterung

Verbeller- Anzeigen der Hunde durch verbellen (der hilflosen Personen), der Rettungshundeführer wird durch das Bellen zur vermissten Person geführt;

oder Rückverweiser – der Hund pendelt nach Auffinden der vermissten Person zurück zum Hundeführer und bringt ihn angeleint zu dieser Person.

Wassersuche – Eigentlich eine reine Totensuche auf dem Wasser. (nicht erfreulich aber sehr wichtige Arbeit)

(Außerdem gibt es noch- Mantrailer, Lawinenhunde und Trümmersuche)

Das Training baut nur auf Spass auf, die Hunde bekommen für das Auffinden Belohnungen und werden dadurch motiviert!

Angefangen wird mit Spielkreisen- der Hund befindet sich in einem Menschenkreis und wird gerufen, belohnt- er lernt, daß fremde Menschen freundlich sind und Leckerlies oder Spielzeuge haben.

Dann wird langsam aufgebaut, ein „Helfer“ geht rufend mit Belohnung auf Sicht weg, der Hund wird mit dem Befehl „Such und Hilf“ gestartet. Dann auf Sicht und versteckt sich.... u.s.w. Bis der Hund an beliebiger Stelle gestartet werden kann und selbstständig eine Fläche absucht. Dabei spielen Wetter und Wind eine große Rolle. Ein erfahrener Rettungshund sucht sich immer den Wind und durchkämmt sehr systematisch die Fläche.

Die Hunde tragen Kenndecken, ausgestattet mit Glöckchen und Lampe (für die nächtliche Suche). Durch die Glocke hat der Hundeführer eine Orientierung, wo sich der Hund befindet. Außerdem hilft es dem Hund auf „Arbeit“ umzuschalten. Bekommt er die Kenndecke angezogen, weiß er, daß er jetzt zur Suche geht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir müssen zu den Prüfungen leider meistens weite Strecken fahren z.B. nach Thüringen, Niedersachsen, Bayern.

Im Juni 2017 konnte Finnja mit Hundeführer Silvio eine vermisste Frau im Nationalpark Jasmund finden und den Rettungskräften übergeben.

 

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Rettungshundestaffel Jasmund- Rügen e.V. im DRV

Wir sind Mitglied im Deutschen Rettungshundeverein